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Gesamtsieger KidsCup 2025/2026

Kids Cup 2025/2026: Große Sieger, kleine Tränen und der Beginn neuer Wege

Der Kids Cup ist Jahr für Jahr ein ganz besonderes Kapitel im niederösterreichischen Nachwuchsschwimmen. Über vier Runden hinweg – von Oktober bis Anfang Mai – messen sich die besten jungen Schwimmerinnen und Schwimmer des Landes. Wer am Ende ganz oben steht, braucht weit mehr als nur Talent: Konstanz, Durchhaltevermögen, Einsatzbereitschaft und die Fähigkeit, sich über Monate hinweg immer wieder weiterzuentwickeln, sind entscheidend.

Auch in der Saison 2025/2026 zeigte sich eindrucksvoll, wie stark sich der niederösterreichische Schwimmnachwuchs entwickelt. Zahlreiche junge Athletinnen und Athleten überzeugten über die gesamte Serie hinweg mit großartigen Leistungen, persönlichen Bestzeiten und bemerkenswerter Konstanz.

In den einzelnen Jahrgängen konnten sich folgende Athletinnen und Athleten die Gesamtwertungen sichern:

Jahrgang 2018
Bei den Mädchen setzte sich Lisa Binder vom ESV St. Pölten eindrucksvoll durch. Mit 7 Gold- und 5 Silbermedaillen bewies sie über die gesamte Serie hinweg ihre Vielseitigkeit und Beständigkeit. Bei den Burschen dominierte Alexander Sallam vom USV Krems mit einer makellosen Bilanz von 10 Goldmedaillen.

Jahrgang 2017
Isabella Wondra vom ASV2000 sicherte sich mit einer außergewöhnlichen Serie von 11 Goldmedaillen sowie 2 Silber- und 2 Bronzemedaillen eindrucksvoll den Gesamtsieg. Bei den Burschen überzeugte Jonas Huber von der SG ATV ALLROUND Wiener Neustadt mit 9 Gold-, 4 Silber- und 3 Bronzemedaillen und krönte damit eine konstant starke Saison.

Jahrgang 2016
Lara Bloderer von SVS-Schwimmen dominierte ihren Jahrgang mit 12 Gold- und 4 Silbermedaillen und bestätigte damit ihre starke Entwicklung. Bei den Burschen sicherte sich Arthur Vallazza vom USV Krems mit 11 Gold-, 2 Silber- und 1 Bronzemedaille den Gesamtsieg.

Jahrgang 2015
Noemi Krüger von SVS-Schwimmen gewann mit 7 Gold-, 5 Silber- und 2 Bronzemedaillen die Gesamtwertung bei den Mädchen. Bei den Burschen setzte Nikolaus Haf, ebenfalls von SVS-Schwimmen, mit 12 Gold-, 2 Silber- und 2 Bronzemedaillen ein starkes Ausrufezeichen.

Jahrgang 2014
Im ältesten Kids-Cup-Jahrgang sicherte sich Melina Németh von der SU Mödling mit 9 Gold-, 6 Silber- und 1 Bronzemedaille den Gesamtsieg. Bei den Burschen überzeugte Matthias Ripa, ebenfalls von der SU Mödling, mit einer beeindruckenden Bilanz von 12 Gold- und 5 Silbermedaillen.

Ein ganz besonderer Moment schwang heuer aber auch zwischen den Medaillen, Erfolgen und vielen persönlichen Bestleistungen mit: Für alle Athletinnen und Athleten des Jahrgangs 2014 war dieser Bewerb zugleich der Abschied vom Kids Cup. Nach vielen Jahren voller Aufregung, Nervosität am Startblock, Medaillenmomenten, Teamgeist und wertvoller Erfahrungen endet damit ein prägender Abschnitt ihrer jungen Schwimmkarriere – schlichtweg, weil sie nun „zu alt“ für den Kids Cup geworden sind.

Verabschiedet wurden heuer: Emilie Ausserer, Stella Höcker, Jana Aki Zöhrer, Pia Maria Walther-Chung, Kiara Turek, Kiara Schartner, Victoria Pilhatsch, Caroline Grünauer, Mia Wieland, Emma Miliffi, Ines Koch, Ayla Yildiz, Isabel Rosa Fuchsberger, Viktoria Eugl, Katharina Eugl, Hanna Hahnbauer, Melina Németh, Ophelia Drazdil, Oleh Chornobai, Leonard Stalzer-Schöggl, Oleksandr Shchyholev, Mika Hajdu, Benjamin Wondra, Lorenz Eichinger, Davyd Smetaniak, Noah Winkler, Konstantin Deutsch, Valentin Wyczesany, Matthias Ripa und Vincent Blobner.

Gerade dieser Abschied macht jedes Jahr aufs Neue bewusst, worum es im Nachwuchssport wirklich geht. Es sind nicht nur Zeiten und Platzierungen, die bleiben. Es sind die gemeinsamen Autofahrten, die ersten großen Wettkämpfe, die Nervosität vor dem Start, die Freude über Medaillen – und manchmal auch die Enttäuschung, wenn es knapp nicht gereicht hat. Über die Jahre wachsen aus kleinen Schwimmerinnen und Schwimmern junge Sportlerpersönlichkeiten – und oft auch Freundschaften, die weit über den Sport hinausreichen.

Für uns im Niederösterreichischen Landesverband und besonders auch für Michaela Wondra als Kids-Cup-Referentin ist dieser Moment Jahr für Jahr ein emotionaler. Man begleitet viele Kinder über mehrere Jahre hinweg, erlebt ihre ersten Starts, ihre ersten Erfolge, aber auch Rückschläge und Zweifel. Zu sehen, wie junge Athletinnen und Athleten wachsen, mutiger werden und ihren eigenen Weg finden, macht den Kids Cup zu etwas ganz Besonderem. Gleichzeitig schwingt beim letzten Bewerb immer auch etwas Wehmut mit, weil man weiß: Ein Kapitel geht zu Ende.

Doch genau darin liegt auch die Schönheit des Sports. Der Kids Cup endet – aber der Weg geht weiter. Viele der 2014er werden nun ihren nächsten Schritt in neue Wettkampfformate machen, neue Ziele verfolgen und weiterhin Teil unserer großen Schwimmfamilie bleiben. Und irgendwo steht vielleicht schon die nächste kleine Schwimmerin oder der nächste kleine Schwimmer nervös am Beckenrand und träumt davon, eines Tages selbst ganz oben zu stehen.

Denn genau das macht den Kids Cup aus: Er beendet keine Geschichten – er schreibt die ersten Kapitel davon.